in luftigen Höhen schwebend.


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http://my.myblog.de/wolkenlaeuferin/img/Surrender,%20Nacht%201.jpg

Es war eine helle Nacht gewesen und silbriges Mondlicht bedeckte, Nebelschwaden gleich,
den hölzernen Boden ihres Zimmers. Sie lebte in ihrer eigenen kleinen Welt,
nur eine winzige Existenz auf Erden stellte ihr Leben dar. Und dieses bestand zu diesem Zeitpunkt lediglich aus Verwirrung. Die Brünette wusste in jenem Augenblick keinen anderen Ausweg, und so wählte sie den schmerzhaften. Es war eine schöne, klare Nacht und der von Narben übersäte Abendplanet hing schwer an der samtenen Himmelsdecke, auf deren Oberfläche sich ein funkelndes Meer von Sternen erstreckte.
Sie war nicht dafür geschaffen.
Lediglich ein erstauntes Keuchen entrang sich den Lippen des Mädchens, als sie die Klinge an den Arm heranführte und diese beinahe sacht hinunter drückte.
Es war das erste Mal, dass sie zu sich selbst in einer fremden Sprache redete und sobald karmesinrote Tropfen vom hellen Parkett abperlten, wusste sie, dass sie gerade eine neue Art der Verständigung erlernte. Trotzdem begriff sie nicht, wie tief diese Relation sich in ihrem Geist erstreckte.

 

—————————————————————————————————

Heyho ihr Menschen dort draußen.
Mit diesem Eintrag beginnt mein Blog. (Was?! Ehrlich? Du verarscht uns doch nur. Mit dem ersten Eintrag beginnt nie ein Blog!) Hm. Das ist der Anfang einer nie vollendeten Geschichte, die vor längerer Zeit von mir verfasst wurde. Ich hab dies durch Zufall wiedergefunden und dachte so "Bäm! Verknüpfe es doch mit der Idee, die Du letztens hattest und zu der Du keinen Anfang gefunden hast!" Gesagt getan. Also mein Plan sieht bisher wie folgt aus:
Zuerst werde ich die Geschichte in kleinen Abschnitten posten, je nachdem, wie lustig ich gerade bin. Zwischendurch kommen erschütternde Erkenntnisse und/oder ihr dürft euch mit meinen depressiven Gedanken rumschlagen. yay.
Und danke fürs Lesen :3

5.1.11 19:31


Ich weiß nicht, wo ich hingehören will und wer ich bin.

Es kann sein, dass meine momentane Gefühlslage auf der Hormonellen Entwicklung der Pubertät oder sonst einem Zeug, das sich überforderte Erwachsene für das Verhalten von Jugendlichen ausgedacht haben, basiert, aber sie ist absoluter Mist. Ich weiß nicht, wer ich bin, ich weiß nichts. Absolut nichts. Ist das immer so?
Jeder will etwas besonderes sein, jeder möchte individuell sein und Aufmerksamkeit haben. Natürlich. Aber… wie bekommt man Aufmerksamkeit in dem Maße, in dem man sie braucht und für Angenehm empfindet? Ist es ein Versuch, sich selbst zu schützen, wenn man sich permanent von anderen Menschen abkapselt und für sich bleibt? Wenn man mit niemandem darüber redet, wie es einem wirklich geht und keine Schwäche zeigen will?
Ich denke schon, irgendwie. Ich will niemanden zu nahe an mich heranlassen, weil ich weiß, wie weh es tun kann. Kann, nicht muss. Ich kann mit niemandem den ich besser und länger kenne reden, wie es mir geht. Ich habe keine Ahnung, warum. Weil ich keine Sorgen machen will? Weil ich Angst vor mir selbst habe? Weil ich weiß, dass nicht nur ich Probleme habe und nicht im Vordergrund stehen will? Vielleicht.
Ich erwarte zu viel vom Leben, denke ich. Oder das falsche. Oder beides. Ich habe außerdem in letzter Zeit das zwingende Bedürfnis, Freunde zu haben. Also… Freunde-Freunde. So Clique und so. Keine Ahnung. Ich bezweifle, dass ich so etwas könnte.
Ich bin Einzelgänger, denke ich. Oder ich kann mich einfach nicht entspannen und auf Menschen einlassen. Warum sonst denke ich bei dem Satz „Ich stehe hinter dir“ sofort daran, das Messer in den Rücken gestochen zu bekommen?

 

Entschuldigt die Wirren Gedanken. Ich habe mich entschieden, ungefähr mit jedem zweiten Eintrag die Geschichte zu posten. Yay.

 

15.1.11 21:42





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