in luftigen Höhen schwebend.


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Wings wouldn't help me...

Nur noch einen Schritt weiter. Nein, danach ist es okay und Du musst nicht weitergehen, nur dieser eine Schritt. So ist’s gut, das hast Du toll gemacht, wirklich! Aber… wie wäre es mit einem weiteren Schritt, nur dieser eine. Ich verspreche es. Danach kannst Du wirklich stehenbleiben und ich verlange nichts mehr von dir, ganz ehrlich.


In etwa so könnte ein unausgesprochener – oder sollte ich sagen unausgedachter – innerer Monolog von mir aussehen. Stellt euch vor, ich habe eine Rüstung an und bin rundum gut geschützt. Ich kann jeden Schlag parieren und bin bekomme höchstens eine Prellung, wenn sich jemand wagt, das Schwert gegen mich zu erheben. Meine Rüstung sieht toll aus und daher kommt selbst das nicht oft vor.
Einen Blogeintrag hier zu schreiben, ist, als würde ich kontinuierlich ein Teil dieser Rüstung ablegen und meine Schwachstellen herumzeigen. Ebenso, wenn ich mit anderen Leuten über die Vorgänge in meinem Inneren (und nein, damit ist jetzt nicht der Verdauungsprozess gemeint) spreche. Auch wenn so etwas nicht oft vorkommt und ich persönlich diese Situationen recht gut umschiffen kann, indem ich mich though gebe und rumblödel.

Am Valentinstag zum Beispiel wurde ich gefragt, ob ich nicht auch manchmal über Jungen nachdenken würde. Wer mich besser kennt, sollte wissen, dass ich mich so gebe, als interessiere es mich nicht (was es auch meistens tut, wirklich… die Pubertät vermindert die Attraktivität des männlichen Geschlechtes doch sehr). Tough und schlagfertig wie ich bin antwortete ich, was sie genau meine. Ich führte zusammenschlagen, verprügeln und vergiften als einige Beispiele auf, brachte sie somit zum Lachen und das Thema war gegessen. Hätte auch daran liegen können, dass unser werter Herr Physiklehrer in diesem Moment wieder hineinkam. Doch egal.
War meine Reaktion gerechtfertigt? Dass ich einfach meine Rüstung anbehalten will und lieber auf Distanz gehe?
Ich weiß nicht. Was mir momentan besonders schwer zu schaffen macht ist, dass ich mir ein „Filmdenken“ angeeignet habe. Ich wähle meine Gestik und Mimik gezielt so, dass ich genau weiß, wie es auf andere wirkt. Beziehungsweise hoffe ich das. Ich denke vermehrt darüber nach, was andere von mir und meinem Auftreten denken.

16.02.2011

 

Ich habe heute im Musikunterricht fast geweint und fühlte mich dabei so unendlich schwach. Ich will nicht zerbrechlich sein, ich will stark sein für andere. Ich will keine Umstände bereiten und Probleme machen. Ich habe Angst davor.
Es tut weh, indirekt gesagt zu bekommen, dass man nicht mehr gebraucht wird. Und ich will das hier nicht schreiben, denn wenn ein bestimmter Mensch diese Zeilen hier liest, wird er wahrscheinlich sehr traurig sein und beteuern, dass ich ihm doch das Wichtigste sei, immer noch, und es wird wieder etliche Missverständnisse geben.
Wenn Du das hier liest, dann reagiere nicht darauf, ich bitte dich darum. Ändere auch nichts an deinem Verhalten, denn ich will, dass Du glücklich bist. Und das bist Du so, glaub mir. Ich muss mich nur daran gewöhnen.

18.02.2011

18.2.11 15:28
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Gerik / Website (20.2.11 21:40)
Das mit der "Wirkung auf Andere austesten" gehört zur Pubertät, denke ich... ich hatte das auch, allerdings erst mit 17/18 Jahren... ich komme mir zurückgeblieben vor... Ganz abgesehen davon, dass ich's nicht kann -.-'
Und sorry... kann ich dir irgendwie helfen? Außer sowas wie "Mach sie glücklich!" vllt...? *helfersyndrom*

MfG
Chris


Wolkenlaeuferin (21.2.11 15:42)
Awas. Ich bin frühreif und so... x'D
Und nee, kannst nichts machen, gomenasai. Ich habe nämlich noch ein überdramatisierendes Ich

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